Loslassen

 (Liebeskummer) Loslassen
Lass endlich los, lass doch einfach los!So oder so ähnlich lautet der gutgemeinte Ratschlag von Freunden, Bekannten und Verwandten und allerhand “Experten”. Vor allem dann, wenn unser Umfeld so langsam am Ende ihrer Geduld angelangt ist, vielleicht mit Recht diagnostiziert, es reicht jetzt mal mit unserem Liebeskummer. Und er ist wirklich gut gemeint, der Ratschlag! Nur wie lässt man los? Der zusatz “endlich und einfach” hilft da jetzt auch nicht wirklich weiter. Erst mal vorweg, könnten wir einfach so, all unsere vermeintlichen Verluste, Ängste, Sorgen und Kummer, im Laufe des Lebens, einfach so mal eben, gleichmütig, würdevoll mit einem lächeln auf den Lippen los lassen, wären wir gottgleiche Wesen. Wesen denen kein Verlust, kein Leid, kein Schmerz wirklich etwas anhaben kann. Das sind wir aber in der Regel nicht, zumindest ist mir noch Niemand begegnet.
Aber warum fällt es so schwer, kann man so manches einfach nicht loslassen? Ganz einfach und tief in uns verankert, womöglich Evolutionsbedingt, bedeutet Loslassen: zu fallen, zu verlieren, den Verlust. Also nichts Gutes, mitunter sogar zu sterben. Festhalten bedeutet hingegen: etwas behalten, vermeintliche Sicherheit. Eine leider erst mal logische Konsequenz, wir wollen/dürfen in unserem Leben nicht loslassen. Manchmal halten wir sogar an Bindungen zu Menschen fest, die nicht mal gut für unser Leben sind. Die uns verletzt haben, hintergangen haben, die uns verraten haben, betrogen haben… und vor allem, die uns verlassen haben. Warum? Wir sind nun mal menschliche Wesen und somit binden wir uns an andere Menschen. Werden wir verlassen, hätte Selbiges vor noch nicht all zu langer Zeit, unter Umständen unseren Tod bedeutet. Wir sind darauf geptrimmt festzuhalten um zu überleben. Uns an andere Menschen zu binden und mitunter durchzudrehen, wenn diese uns mit Absicht verlieren. Hänsel und Gretl hat man auch verlassen, nur mit märchenhaftem Glück, sind diese dem gebraten werden, im Ofen entkommen. Im Grunde hätten Hänsel und Gretel diesem missratenen Elternpaar ordentlich den Marsch blasen sollen. Die haben sie einfach im Wald mit Absicht verloren! Nicht nur das Hänsel und Gretel ihre Eltern dafür eigentlich auf den Mond hätten schießen sollen! Nein die Freude und das Glück war unfassbar groß, ihre Rabeneltern wieder gefunden zu haben. Aber dies war noch nicht genug, sie überschütteten diese, noch mit allerhand Geschmeide, welches sie von ihrem Peiniger (der Hexe) entwendet hatten! Merken Sie was? Also zuzüglich zu unserer ohnehin schon genetisch und evolutionsbedingten, fest verankerten Bindungs – Überlebensstrategie, mit der wir geboren werden, wird selbiges ab dem Kindesalter bestätigt und bekräftigt. Und dann erwachsen, sollen wir je nach belieben einfach und endlich mal eben loslassen?
Also im Grunde ein Paradoxum, los lassen soll unser Leben verbessern? Alles in uns stäubt sich, unser Unterbewusstsein schlägt Arlarm (Warnstufe dunkelrot mit Sirenen) unsere Urinstinkte wehren sich mit Händen und Füßen, unseren Emotionen berennen gerade die Sicherungen durch, unsere Gehirn schaltet auf Drogenentzug. Unser Körper erkrankt tatsächlich, von beklemmungen in der Brust, Kreislaufproblemen, ungenügende Nahrungsaufnahme oder zu üppige, zu wenig Schlaf, herzinfaktähnlichen Symptomatken, Dorgenmissbrauch bis hin zum tatsächlichem Sterben durch Suezied oder auf längere Sicht, langsame aber sicherer Selbstzerstörung, ist alles drin.  Und wir sollen einfach mal los lassen? Ja genau! Wir haben gerade Angst zu sterben! Oder zumindest fast…
Und jetzt? Jetzt ist es erst mal wichtig unsere Gedanken nicht zum Chef zu machen, sondern zu unserem Diener. Jetzt ist es erst mal wichtig unser Bewusstsein wieder zu ordnen und uns zu beruhigen. Uns dessen mit allen Sinnen bewusst zu werden, was da gerade in uns tobt ist nicht der Realität geschuldet. Wir sind krank und wir benötigen eine vernünftige Medikation. Die wichtigste ist Zeit (ich weiß, “die Zeit heilt alle Wunden” will man nicht hören und hilft auch nicht weiter, leider ist es wahr), die Zeit zu nutzen, für sich arbeiten zu lassen, aus sich das Beste zu machen. Zeit als einen unserer besten Freunde zu betrachten und dem Leben selbst, wieder etwas mehr zu vertrauen. Den oder die Verusacher unseres Zustandes nicht, als wäre es die Medikation, herbei zu wünschen. Zeit wird es heilen! Davon dass es keine Narben geben wird und genauso “glatt” wie vorher sein wird, hat keiner was gesagt.
Jetzt ist es wichtig uns selbst zu refektieren, was genau wir denn nicht los lassen können und wollen. Sind es vielleicht nur Erwartungen, Wünsche, Illusionen die wir an einen Menschen hatten, die wir nicht loslassen wollen? Halten wir womöglich gar nicht den Menschen selbst fest, sondern unsere Vostellungen wie der Mensch hätte sein müssen, wie er sich uns gegenüber hätte verhalten müssen? Wie wir uns unser Leben mit diesem Menschen ausgemalt haben? Geht es am Ende gar auch um unser Ego, welches uns tiggert, wir wären ungerecht, nicht fair behandelt worden? Halten wir eventuell an Widergutmachung oder gar Rache im Sinne von ausgleichender Gerechtigkeit fest? Haben wir vielleicht einfach nur nicht bekommen, was wir wollten? Ich weiß, dies alles hört sich wenig nach “romantik Love” an. Es passt nicht zu unsererm Glauben, wir halten an der Liebe zu einem Menschen fest. Der Mensch muss es nur endlich verstehen, zur Besinnung kommen und unsere Erwartungen erfüllen, dann und erst dann, sind wir erlöst – wirklich?
Denken wir diesen (Irr) Glauben doch mal weiter, der Mensch der uns in diesen Zustand, der einer art Todesangst gleichkommt versetzt hat, soll der einzige Mensch auf dieser Welt sein der uns heilen kann? Tage, Wochen, Monate oder gar Jahre haben wir nichts weiter getan, als den Tag, der vermeintlichen Erlösung in Form von einer Rückkehr, von diesem einen Menschen zu erwarten. Die ewigen Fragen, wann kommt er zurück, kommt er überhaupt? Liebt er mich noch oder er hats nur gerade vergessen (mit Verlaub, der Witz musste sein). Nun gut, es mag so machner Mensch der uns verlassen hat, selbiges als Fehler betrachten und zurückkommen wollen. Stopp! Lesen Sie weiter. Die Geschichte ist nun nicht mit “Happy End” zu Ende erzählt. Unsere alten ewigen Fragen, kommt er zurück, wann kommt er zurück, liebt er mich, haben nun ihre Antwort gefunden. Der Mensch kommt zurück, er kommt jetzt zurück und er liebt uns noch. Prima, oder? Tja nur bedingt und erst mal ja, unser gesamtes Sein beruhigt sich, Glück und Sicherheit breitet sich aus, schlicht wir fühlen uns Erlöst. Lesen Sie und denken wir gemeinsam weiter. Also der Mensch der uns verlassen hat und “krank” gemacht hat, ist zurück. Atmen wir mal durch, fühlen Sie es schon wie die nächsten Fragen auftauchen? Merken Sie es es schon? Wird er es wieder tun? Wann wird er es wieder tun? Liebt er mich genug um es nicht mehr zu tun? Sie müssten hier und jetzt, nachdem Sie sich geraume Zeit mit dem Loslassen befasst und viel gelernt und gelitten haben, sich nun mind. genauso beschwerlich auf die Suche nach zwei anderen Dingen machen. Nämlich nach Vergebung und Vertrauen, und darum endet die Geschichte in diesem Blog auch jetzt. Zwei große Wörter und jedes von ihnen, hat einen eigenen Blog verdient um ihnen auch nur annähernd, gerecht werden zu können.
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Warum los lassen immer gut ist, auch bei positiven Prognosen? Hier nur 10 Gründe.
1. Weil es Ihrem inneren Frieden dient
2. Weil Zeit dann nicht mehr Ihr Feind ist
3. Weil Sie die Chance gänzlich zu heilen haben
4. Weil Sie Ihre Kraft für Sinnvolles verwenden werden, nämlich für sich selbst
5. Weil Sie die Dinge klar sehen werden
6. Weil Sie Ihre Urängste relativieren werden
7. Weil Sie emotional gesund handeln werden
8. Weil Sie wirklich frei werden
9. Weil Sie Ihr Potenzial endecken werden
10. Weil Sie egal ob mit dem reuhigen Rückkehrer oder einem neuen Menschen in Ihrem Leben, Ihr bestes, bis dahin erreichtes Selbst präsentieren werden.
Wir von Ellibro sind ein ausgesuchtes Beraterteam, ich selbst arbeite ausschließlich für Ellibro, dies ganz bewusst, ohne gesonderte Zuwendungen. Ich denke ich kann für jeden einzelnen Berater hier sprechen, hier geht es in erster Linie darum, dem Anrufer schnell zu helfen,Wege aufzuzeigen, die zuküftigen Möglichkeiten offenzulegen und brennende Fragen klar, wahrheitsgemäß und Lösungsorientiert zu beantworten.
Dieser Blog hier ist ein kleiner Segen für mich, es ermöglicht mir eine erste Hilfestellung schon vor oder auch nach einer Fallbezogenen Beratung, mit auf den Weg zu geben,
Wir haben immer die Wahl, alles im Leben kann uns das rechte Bein des Teufels oder die Schwinge des Pegasus sein.
In diesem Sinne Andreina
Tageskarte

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